Was man kaum über E-Autos weiß

tesla model s elektroauto

Heutzutage wird sicher jedem klar sein, dass das klassische Auto mit seinem Benzin- oder Dieselmotor dem Ende zugeht. Die Gründe dafür sind mannigfaltig, konzentrieren sich aber meist auf Abgase und bald kein Öl mehr. Dem kann man auch kaum etwas entgegensetzen.


E-Autos sind im Kommen. Ich möchte das auch weder anzweifeln, noch die, zumindest heute, beschränkte Nutzbarkeit des E-Autos anzweifeln. Ich bin auch ziemlich sicher, dass bald die letzten Hindernisse für eine Nutzung des E-Autos überwunden werden. Bis dahin jedoch möchte ich ein wenig Wissen über die Elektroautos in die Umwelt bringen, das der Eine oder Andere mit Sicherheit nicht so kennt.

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So langsam werden auch E-Autos in diversen Autohäusern verstärkt angeboten. Auch das Autohaus Schlöffel im Münchner Osten wird sich demnächst stärker auf E-Autos oder speziell jetzt eher auf Hybridautos konzentrieren. Es ist klar, dass der Preisunterschied für viele Autofahrer noch zu groß ist, aber man sollte natürlich auch den Amortisationseffekt berücksichtigen. Zudem werden auch E-Autos immer günstiger, was nochmal ein weiteres Argument ist.

E-Autos erscheinen, oberflächlich betrachtet, wesentlich energieeffizienter zu sein als Verbrennungsmotoren. Daran ist auch kaum zu rütteln, so lange man nur die Motoren ansieht. Verbrennungsmotoren laufen auch im Stand und verbrauchen Kraftstoff, während der E-Motor dann einfach ruht.

Hier ein Video von der Auto Bild über 29 Elektroautos im Test:

Verbrennungsmotoren produzieren auch Abwärme, sie verwenden also Energie auf etwas, das weder gewollt noch hilfreich ist, so hat es den Anschein. Wir müssen die Verbrennungsmotoren kühlen. E-Motoren haben nicht mit dem Problem zu kämpfen.

Was ist aber, wenn es draußen kalt ist? Die Abwärme des Motors wird dann ganz schnell ein willkommenes Heizmittel. Elektroautos aber müssen hier ihren wertvollen Strom auch auf die Heizung verwenden und die kann ganz schön energiehungrig sein. Damit aber nicht genug. Wenn Sie den Benziner oder Diesel betanken, stehen Sie hinterher in einer Kraftstoffpfütze? Nein, denn der gesamte Kraftstoff gelangt in den Tank. Ladet man aber die Batterien des E-Autos, verliert man 10-20% der Energie im Ladevorgang selbst.

Und dann ist da noch die Sicherheit. E-Autos verwenden normalerweise Lithium-Ionen-Batterien. Wussten Sie, dass diese Batterien, vor allem unter hoher Belastung durch rasche Entladung wie sie zum Beispiel bei schnellem Fahren entsteht, einen sogenannten Thermal-Runaway erleiden können.

Sie geraten dabei in eine Wärmespirale und heizen sich selbst auf. Im besten Fall werden sie dabei nur beschädigt, im schlimmsten Fall geht ihr Auto in Flammen auf.

Batterien sind schwer. Was passiert mit einem schweren Fahrzeug das bremst? Es hat einen langen Bremsweg. Es ist also gefährlicher, mit einem E-Auto schneller zu fahren. Nicht nur wegen der Brandgefahr.

Es ist auch gefährlicher für Fußgänger. Nicht nur ist der Bremsweg länger, auch sind die E-Autos kaum zu hören. Wer sich also auf die Straße begibt, hat es nun viel leichter, unter die Räder zu gelangen.

Das alles soll jedoch nicht heißen, dass niemand ein E-Auto kaufen soll. Ich wünsche mir nur, dass die Autoindustrie diese Probleme angeht, bevor das erste Auto verbrennt oder der erste Fußgänger unter der schweren Batterie liegt.

Elektrotankstellen

Bmw i8 Elektroauto

Was braucht ein Auto zum Fahren? Richtig, Treibstoff! Wo bekommt man den? An der Tankstelle. Woher bekommt ein Elektroauto seinen „Treibstoff“? An der Elektrotankstelle oder auch Ladestation genannt. Tankstellen sind ungeheuer praktisch. Stellen Sie sich vor, es gäbe keine Tankstellen und man müsste immer zu Hause nachtanken. Für tägliche Besorgungen oder den normalen Arbeitsweg mag das ja angehen, aber für eine längere Tour reicht das sicher nicht. Man wäre darauf angewiesen, immer zu seinem Hause zurückzukehren.

Mehr als eine halbe Tankfüllung weit könnte man sich also nicht davon entfernen. So geht es aber den Besitzern eines E-Autos. Die können ihre Batterien nämlich zumeist nur in ihren eigenen Steckdosen auffüllen. Dem sollte aber bald abgeholfen werden. Ein Netz von 7000 Schnelladestationen, ja richtig, 7000, ist geplant. Richtig, es ist geplant, es existiert noch nicht. Was wir haben ist ein Netzchen mit 153 Ladestationen. Das ist natürlich nicht ausreichend.

Aber es gibt Trost. Da sind ja noch die 36 000 Normalladestationen. Aber wie die Schnelladestationen, ist das auch nur ein Plan. Beide Netze, das für Normal- und das für Schnelladestationen, sollen bis 2020 realisiert sein. Neben den bereits vorhandenen 153 Schnelladestationen gibt es aber nur 5900 der geplanten Normalladestationen.

Und siehe da, selbst Aldi möchte sich in dem Ausbau von Elektrotankstellen angagieren:

Auch geht der Ausbau der Netze nicht mit der Geschwindigkeit voran, die nötig wäre, um die Ziele bis 2020 auch zu verwirklichen. Besonders aber die Schnelladestationen sind wichtig, denn die erlauben es, die Batterien in nur 30 Minuten zu 100% zu füllen.

Das Problem des langsamen Ausbaus der Ladenetze aber zieht natürlich nach sich, dass das unbeschwerte Reisen mit dem E-Auto noch immer nur ein Traum ist. Das schreckt natürlich potentielle Käufer ab. Wer möchte schon die Freiheit eines Autos nur in der Nähe seiner Heimstatt genießen. Die Unabhängigkeit, die ein Auto vermittelt, kommt doch erst zur Geltung, wenn man damit auch weiter wegfahren kann.

Woran aber liegt es, dass der Ausbau der Planung hinterherhinkt. An den Kosten sollte es jedenfalls nicht immer liegen, denn eine Normalladestation kommt mit einem Preis von 800 bis 2000€ daher. Schnelladestationen dagegen schlagen mit 200 000€ zu buche. Hier ist der Preis eher als Problem begreiflich.

Wie so oft aber könnte es so einfach sein, man braucht doch nur weniger zu reden und mehr zu tun. Während die Bundesregierung Versprechungen macht und Ziele verkündet, ist doch das meiste davon eben nur Schall und Rauch. Insbesondere das Ziel, bis 2020 eine Million E-Autos auf die Straßen Deutschlands zu bringen, wirkt mit nur 25 000 E-Autos und 130 000 Hybridautos ebenso unwahrscheinlich wie die entsprechend ausgebauten Ladenetze.

Benzinkosten sparen für ganz Schlaue

Tankstelle - wie benzin sparen

Wer kennt das nicht, ich fahre zur Tanke und meine Brieftasche verliert die Hälfte ihres Inhaltes oder ich benutze meine EC-Karte und erfahre mal wieder, dass der Monat zu lang für mein Gehalt ist.

Natürlich gibt es jede Menge Tipps und Tricks wie man an den Benzinkosten sparen kann. Der einfachste ist natürlich nicht so viel zu fahren, aber wer will das schon. Es gibt aber auch richtig abgefahrene Wege zu geringeren Benzinkosten.

Ein etwas älteres Video über Benzinsparen, aber dennoch interessant:

Die erste Idee wird den Physikern gefallen. Ja, Sie haben richtig gelesen, den Physikern. Wenn die Wirtschaft gegen Sie arbeitet, sollte uns einfach mal die Physik helfen. Wer in der Schule aufgepasst hat, weiß, dass jedes Material sich bei verschiedenen Temperaturen dehnt oder zusammenzieht.

Das gleiche gilt auch für Benzin. Kaufen Sie Ihr Benzin also, wenn es sehr dicht ist und ein geringeres Volumen aufweist. Ja, das ist wahr und einfache Physik. Fahren Sie zur Tankstelle sehr früh am Morgen, wenn es noch richtig kalt ist. Sie bezahlen ja pro Liter, aber am Morgen haben Sie einfach mehr Benzin pro Liter. In der Kälte ist Benzin nämlich maximal zusammengezogen.

Tanken Sie jetzt und am Tage werden Sie ein wenig mehr Benzin haben, denn mit den höheren Temperaturen dehnt sich das Benzin wieder aus. Wer sehr früh kommt, findet zudem einen niedrigeren Literpreis als am Tage, Sie sparen also zweimal.

Bremsen Sie nicht so viel. Natürlich gilt die Sicherheit als oberstes Gebot, aber wenn Sie eine rote Ampel sehen, lassen Sie nicht ihren Fuß auf dem Gaspedal und bremsen später. Nehmen Sie den Fuß vom Gas und lassen Sie das Auto den Rest des Weges bis zur Ampel einfach ausrollen.

Tankstelle - wie benzin sparen

 Lassen Sie den Wagen warmlaufen. Ja, ich weiß, jeder sagt Ihnen, tun Sie das nicht. Es ist aber weniger eine Frage des ja oder nein, sondern des wie lange. Wenn der Wagen warm ist, verbraucht der Motor einfach weniger.

Das fängt schon damit an, dass das Öl im Wagen einfach flüssiger ist mit einer höheren Temperatur und besser in der Maschine verteilt den Motor leichter laufen lässt. Das gilt nicht für normale Tage, sondern für den Winter.

Das Warmlaufen sollte aber nicht länger als eine halbe Minute sein, denn mehr braucht der Motor nicht, um eine ausreichende Temperatur zu erreichen, aber mehr Zeit kostet mehr Benzin.

Verringern Sie den Luftwiderstand. Bringen Sie keine Flaggen oder sonstiges die Schönheit förderndes Material außen an Ihrem Wagen an, denn das fördert nur den Windwiderstand und damit den Benzinverbrauch.

Überprüfen Sie Ihre Reifen. Der richtige Reifendruck sorgt für einen geringen Rollwiderstand, was ebenfalls den Benzinverbrauch senkt. Auch sollten Sie den Motor von Zeit zu Zeit wieder richtig Einstellen lassen.

Ein Motor, wie jede andere Maschine die arbeitet, verliert ein wenig von ihrer Justierung mit der Zeit. Lassen Sie ihn wieder richtig einstellen und der Spritverbrauch wird gesenkt.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit diesen Tipps und wenig Verbrauch mit Ihrem Wagen.